Arbeitsweise

Warum Pferde: Seite 1 · Seite 2

Soziale Wesen und Vorbild im Führen und Folgen (Seite 1 · Seite 2)

Viel Energie

Haltung, Gefühle, Mimik, Atmung, Blickkontakt: Alle diese Faktoren signalisieren den Pferden, welche inneren Werte und (unbewussten) Einstellungen Sie in sich tragen, aus denen Ihre persönlichen Denk- und Handlungsmuster resultieren. Dieses „Paket“, das Sie immer mit sich tragen, prägt auch den Eindruck, den Sie auf Ihre Mitmenschen machen. Selbst wenn Sie nicht sprechen, wirken Sie immer und hinterlassen bewusst oder unbewusst Spuren. Die Pferde reagieren seismographisch auf diese ausgesandten Signale. Sie sind Wesen mit „feinen Antennen“, die ihr Gegenüber sehr differenziert wahrnehmen. Da sie nur in einem sozialen Verband überleben können, sind sie darauf spezialisiert, kleinste Veränderungen in ihrem Umfeld wahrzunehmen und reagieren sofort auf Spannungen, feine Körpersignale, Stimmungen und Veränderungen in der sozialen Ordnung.

Erfolgreich führen bedeutet, freiwilliges Folgen bewirken

Ruhe in der Arbeit mit zwei Pferden

Führung beinhaltet dabei immer den Balanceakt zwischen Distanz und Nähe, Entschlossenheit und Besonnenheit, Sensibilität und Durchsetzungsvermögen. In den Familienverbänden und Herden der Pferde ist das Zusammenleben hierarchisch strukturiert und jedes einzelne Tier hat ein sehr feines Gespür für Präsenz und Führung in der Gruppe. In einer Pferdeherde führen “natürliche“ Chefs ihre Herdenmitglieder über mentale Stärke und mit wenig körperlichem Einsatz. Die Leitstute und der Leithengst teilen sich diese Arbeit, nachdem sie sich durch Souveränität, Konsequenz, Lebenserfahrung, sozialen Einsatz, Intelligenz und jederzeitige Präsenz als geeignet für die Führungsaufgabe erwiesen haben. Alle übrigen Pferde in der Herde akzeptieren die Leittiere so lange in ihrer Führungsrolle, wie dieses Führungscharisma spürbar ist. (zurück...)

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